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Ideen zur Gruppeneinteilung
von: Jan Puchelt


Viele Spiele erfordern die Aufteilung der Spieler in Paare oder in Gruppen. Natürlich kann man die Spieler sich selbst aufteilen lassen oder aber einfach abzählen. Es gibt aber auch kreativere Varianten, die hier vorgestellt werden.

Ein Helfer nimmt halb so viele Seile oder Bänder, wie Mitspieler vorhanden sind, in der Mitte in seine Hand, sodass die Enden herunterhängen. Jeder Spieler nimmt sich eines der herunterhängenden Enden und hält es fest. Schließlich lässt der Helfer die Seile los und die beiden Spieler, die jeweils das gleiche Seil in Händen halten, bilden ein Paar. Sollen größere Gruppen gebildet werden, so können entsprechend viele Seile vorher in der Mitte zusammengebunden werden.

Jeder Spieler bekommt ein Gummibärchen. Spieler mit gleicher Gummibärchen-Farbe bilden jeweils eine Gruppe.

Schwarze Filmdosen für Kleinbildfilme werden mit unterschiedlichem Material gefüllt (Sand, Schrauben, Erbsen, Murmel, ...) Die Spieler müssen sich nach gleichen Schüttel-Geräuschen zu Gruppen zusammenfinden. In Zeiten der Digitalfotografie werden diese Filmdosen langsam knapp, ersatzweise können die gelben Behälter aus Überraschungseiern genommen werden.

Verschiedene Bildmotive werden zu Puzzles zerschnitten. Je Gruppe ein Bildmotiv, je Teilnehmer ein Puzzleteil. Die Teile werden gemischt und verteilt, die Gruppen finden sich, indem jeder zuerst sein Puzzle und dann die richtige Stelle für sein Puzzleteil sucht.

Jeder Spieler bekommt eine Karte aus einem Kartenspiel. Die Gruppen bilden sich nach Farbe (rot/schwarz: zwei Gruppen), nach Spielfarbe (Kreuz/Pik/Herz/Karo: vier Gruppen) oder nach Kartenwert (Neun/Zehn/Bube/Dame/König/Ass: sechs Gruppen, je nach Kartenspiel auch mehr). Sollen statt Gruppen Paare entstehen, so nimmt man Karten aus einem Memory-Spiel.

Man verteilt an jeden Spieler Zettel, auf denen ähnlich klingende Nachnamen stehen (z.B. Mayer, Maier, Mair, Meyer), wobei es z.B. bei 4 verschiedenen Schreibweisen später auch 4 verschiedene Gruppen geben soll. Dann sollen sich die Gruppen bilden, indem die Leute miteinander reden, aber nicht die Zettel vorzeigen.

Man überlegt sich pro Gruppe, die gebildet werden soll, eine Tierart z.B. Hund, Katze, Kuh, Känguruh. Je nach Gruppengröße braucht man dann entsprechend viele Zettel mit der Aufschrift der Tierart (z.B. bei 16 Leuten und gleich starken 4 Gruppen: 4 Hunde, 4 Katzen, 4 Kühe, 4 Känguruhs). Man verteilt die Zettel an die Leute und nachdem man eine Startkommando gegeben hat, versuchen die Mitspieler durch entsprechende Grunz-, Muh-, Miau- o.ä. Laute sich zu finden und sich zu identifizieren. Sie dürfen dabei nicht sprechen, sondern nur Nicken oder Kopf schütteln. Als zusätzliche Schwierigkeit kann noch eingebaut werden, dass man sich wie die Tiere fortbewegen muss (also zumeist auf allen Vieren).

Oft stellt sich die Frage, ob sich die Gruppen selber finden sollen oder die Spielleitung die Gruppen willkürlich einteilt. Beides hat Vor- und Nachteile. Das sogenannte "Andrea-K-Prinzip" ist eine gelungene Mischung aus beidem: Jeder Spieler sucht sich einen Partner. Diese Paare werden nun zu größeren Gruppen zusammengestellt. Vorteil: jeder hat in seiner Gruppe mindestens eine Person mit der er sich versteht, und man kann trotzdem als Leiter mal Leute zusammenstecken, die sonst nie miteinander spielen würden.

Druckansicht des Spiels
Erscheinungsdatum: Bei uns veröffentlicht am: 31.08.2003 Klicks: 16726
Weiterführender Link:
www.spieledatenbank.de
Autorenkontakt:
www.spieledatenbank.de
 



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